Die Indiana-Zeltversammlung 1900 – Meilenstein der Adventgeschichte

Anmerkung: Alle Hervorhebungen in Zitaten wurden von der Autorin vorgenommen.

 

Abriss:

Die „Erweckungsversammlung“ in Muncie, Indiana (USA) im Jahr 1900 ging in die Adventgeschichte ein. Die dortigen falschen Lehren und Anbetungspraktiken wurden von der Leitung der Gemeinde entschieden abgelehnt. Interessanterweise wurde der Musikstil der Heilsarmee kopiert, der bekannt dafür war, populäre Musik mit christlichen Texten zu versehen. Ellen White warnte, dass diese Ereignisse sich kurz vor der Wiederkunft Christi wiederholen würden. Daher dient uns jenes Campmeeting als Mahnung. Wir leben bereits in einer Zeit, in der sich die Geschichte zu wiederholen beginnt.

Einleitung

Die Zeltversammlung in Muncie, Indiana, im Jahre 1900 ging in die Adventgeschichte ein. Grund waren besondere Vorkommnisse, die Ellen White und leitende Brüder aufhorchen ließen und die nicht nur mit Schrecken und großer Sorge zur Kenntnis genommen, sondern auch öffentlich als eine Strategie Satans bezeichnet bzw. entlarvt wurden.

Was geschah 1900 in Muncie (und bei anderen Versammlungen: Sullivan Camp Meeting im Juli, La Fayette Camp Meeting im August)? Zunächst war eine neue, unbiblische Lehre aufgekommen, die von einigen Predigern verbreitet wurde. Sie war Teil der sogenannten „Erweckungsbewegung“. Um die emotionale Wirkung der Aufrufe am Ende der Predigten zu verstärken, setzte man verschiedene Musikinstrumente ein. Man könnte auch von einer „Band“ sprechen. Unter dem Einfluss von Musik bzw. der Art und Weise, wie sie gespielt wurde, geriet die Zeltversammlung außer Kontrolle. Was wir heute als „charismatische Phänomene“ bezeichnen würden: Zittern, Schreien, Tanzen und andere Reaktionen, die an Massenhysterie erinnern, waren das alarmierende Ergebnis einer gefährlichen Mischung von einschleichender Irrlehre und ausschweifender Musik.

Damit war zugleich auch ein deutliches Abweichen vom herkömmlichen Anbetungsstil zu erkennen, wie wir später noch näher beleuchten werden. Bemerkenswert ist, dass dabei der Musikstil der Heilsarmee kopiert wurde, der bekannt dafür war, populäre Musik mit christlichen Texten zu versehen und von bestimmten Instrumenten begleiten zu lassen. Ein Phänomen, das wir auch heute in unseren Gemeinden wiederfinden, nebst anderen Parallelen. Daher ist das Ereignis von damals besonders bedeutsam für unsere Zeit, dazu auch die warnenden Worte von Schwester White vor einem derartigen Abfall der Gemeinde.

Das Camp Meeting in Muncie

Das Camp Meeting in Muncie setzte einen Meilenstein in der Adventgeschichte, allerdings im negativen Sinn. Es war nicht die einzige Zeltversammlung dieser Art im Jahr 1900, aber es ist diejenige, von dem wir die meisten Berichte haben. Daher beziehe ich mich hauptsächlich auf diese.

Bevor ich genauer auf jenes Ereignis eingehe, möchte ich ein Wort Ellen Whites vorausschicken, das aufzeigt, wem sie diese Katastrophe eigentlich zuschreibt, und dass sie die Geschehnisse ihrer Zeit in den Kontext des Großen Kampfes einordnete. Ihr Kommentar zeigt deutlich, WER wirklich hinter den Kulissen gearbeitet hat und warum:

„Dies ist eine ERFINDUNG SATANS zur VERSCHLEIERUNG seiner raffinierten Methoden welche die reine, echte, erhebende, veredelnde und heiligende WAHRHEIT für diese Zeit UNWIRKSAM machen sollen.“ 1

Die Methode, die angewendet worden ist, gibt zu denken und schlägt die Brücke direkt zu unserer heutigen Zeit, in der diese Methode noch genauso wirksam ist, – ja sicherlich noch ausgefeilter geworden ist:

„Es ist eine Mischung aus Wahrheit und Irrtum, versehen mit viel ERREGUNG und MUSIK.2

Auch wir stehen heute im Großen Kampf und Satan hat nicht aufgehört, gläubige Menschen zu verführen. Er weiß, dass er nur wenig Zeit hat (Off 12,12), und daher gilt sein besonderes Interesse der Kirche, die die Gebote Gottes hält und das Zeugnis Jesu hat (Off 12,17). Schauen wir also zurück in die Vergangenheit, um für die Gegenwart und Zukunft daraus zu lernen.

Wie alles begann

Bekanntlich werden Dinge nicht von heute auf morgen umgewälzt. Verführung zum Abfall vollzieht sich schleichend und nicht in einer Hauruck-Aktion. Zuerst muss der Boden bereitet werden, dann erst wird die Saat ausgestreut, und dann beginnt ein Wachstum – im Guten wie im Bösen. Jesus lehrte seine Jünger und auch uns: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ (Matthäus 7,16) Deshalb wollen wir genauer hinsehen, welche Früchte aus der damaligen Erweckungsbewegung hervorgingen.

Führender Kopf der Bewegung war ein Mann namens S. S. Davis. Er brachte die Sache ins Rollen. Unterstützung bekam er dabei von R. S. Donnell, dem Vorsteher der Indiana-Vereinigung. Davis wurde im Jahre 1886 Mitglied der STA und arbeitete fünf Jahre als Buchevangelist. 1893 erhielt er seine Predigerlizenz und wurde nach zwei weiteren Jahren ordiniert. Eine bilderbuchartige, gute Entwicklung, so könnte man meinen! Aber sie glitt ab in eine andere Richtung, die wir als „pfingstlerisch“ bezeichnen können. Diverse Kontakte zu Pfingstlern und neue Ideen brachten ihn vom Weg ab, ohne dass er es bemerkte. Es führte dazu, dass jene Zeltversammlung im Chaos endete und schlussendlich auf der Generalkonferenz im April 1901 das gesamte Vereinigungskomitee von Indiana die Arbeit niederlegte und neugewählt werden musste. Die entsprechenden Brüder bereuten ihre Fehler und traten zurück. Damit war dann auch die Bewegung zu Ende.

Doch wo nahm die Katastrophe ihren Anfang? Zunächst sei bemerkt, dass gegen Ende des 19. Jh. aufgrund der Verkündigung auf der Generalkonferenz in Minneapolis 1888 und den echten Erweckungsversammlungen der nachfolgenden Jahre immer mehr STA davon überzeugt waren, die Gemeinde stehe bereits in den Anfängen der Ausgießung des Spätregens. Man war demnach in einer Erwartungshaltung, die sicher die Entwicklungen von Indiana begünstigte. Davis pflegte Kontakt zu Pfingstlern, die bekanntlich sehr die Ausgießung des Heiligen Geistes betonen und in ihren Gottesdiensten durch den musikalischen Lobpreisteil und „Geistestaufe“ herbeiführen wollen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihn gerade dieser Gottesdienst beeindruckte und dazu veranlasste, Elemente daraus in die Adventgemeinde bzw. die Zeltversammlungen zu übernehmen:

„S. Davis, den Ballengers Predigt stark angesprochen hatte, stand damals in Kontakt mit einigen Pfingstlern. Er war von ihrer Begeisterung tief beindruckt und machte gegenüber einem adventistischen Mitarbeiter die Bemerkung: ‚Sie haben den Geist, wir haben die Wahrheit. Mit ihrem Geist und unserer Wahrheit würden wir etwas bewegen‘. Als Davis im November 1898 zum Erweckungsprediger der Indiana- Vereinigung gewählt wurde, war die Gelegenheit da, etwas zu bewegen. Mit Unterstützung des Vereinigungsvorstehers R. S. Donnell stellte Davis ein Anbetungsteam zusammen und reiste mit ihnen im Bundesstaat umher. Sie setzten verschiedene Musikinstrumente ein, um die emotionale Wirkung der Aufrufe zu verstärken. Die Zuhörer wurden ermutigt, ihre Hände in den Himmel zu strecken, zu rufen und zu klatschen und so die Salbung mit dem Heiligen Geist zu erreichen.“ 3

Offensichtlich erlag er der Verführung, die dem Volk Israel immer wieder zum Verhängnis wurde, nämlich sich den Anbetungsstil anderer anzuschauen und dann – wenn mit den besten Absichten – Elemente davon die Gemeinde Gottes zu integrieren. Leider wurde das Wort Gottes nicht beachtet, das genau davor warnt bzw. dergleichen untersagt. Wenn man sich an dieses Bibelwort gehalten hätte, wäre die Missionsveranstaltung in Indiana sicher anders ausgegangen:

„So hüte dich, dass du dich NICHT VERFÜHREN lässt, es ihnen NACHZUTUN und dass du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: WIE haben diese Völker ihren Göttern GEDIENT? Ebenso will ich es auch tun! So sollst du dem Herrn, deinen Gott NICHT DIENEN.“ (5. Mose 12,30f.)

Davis war angetan von den Pfingstlern und schlussfolgerte, dass die STA sich von ihnen eine Scheibe abschneiden könnten und dadurch eine Erweckung des Gemeindelebens bewirken. Das zeigt die bereits erwähnte Aussage, die Davis an den damaligen Leiter der Buchevangelisation, Jesse Dunn, richtete (die nur mündlich überliefert, aber dennoch als vertrauenswürdig einzuordnen ist):

„Sie haben den Geist; wir haben die Wahrheit. Mit ihrem Geist und unserer Wahrheit würden wir etwas bewegen.“ 4

Was in gutem Glauben mit bester Motivation geschah, hatte böse Folgen, für die Davis und all jene, die ihm anhingen, blind waren. Er merkte nicht, welchen Weg er dort voller Enthusiasmus beschritt.

Aber wie schon gesagt, dem Ganzen ging eine bestimmte Entwicklung voraus. Es begann mit einer neuen Theologie, die um sich griff. Auf ihr baute die von Davis vorangetriebene Erweckungsbewegung auf. Sie ging unter dem Begriff „Holy Flesh-Bewegung“ in die Adventgeschichte ein:

„1898/99 entwickelte und verkündigte Bruder S. S. Davis, Evangelist in der Indiana-Vereinigung, ein Lehrsystem, das zu dieser Bewegung führte. Diese eigenartige Lehre beruhte auf der sogenannten ‚Reinigungsbotschaft‘.“ 5

Diese neue Theologie fand offene Ohren und wurde dann auf den Zeltversammlungen gepredigt, u. a. in Muncie, Indiana. Stephen Haskell (Ältester und Gastredner beim Camp Meeting) schrieb am 25. September 1900 an Ellen White:

„Ich weiß kaum, was ich sagen soll, um es zu beschreiben. Mir fehlen die Worte. Ich habe noch nie eine Gruppe so fest in den Händen der leitenden Prediger gesehen, wie hier in Indiana. Bruder R. S. Donnell ist Vorsteher, und es geht um ein bestimmtes Erlebnis, das man angeblich braucht, um bereit für die Verwandlung zu sein. Sie nennen es die Reinigungsbotschaft. Andere nennen es das ‚heilige Fleisch‘ … Es ist die schlimmste Vermischung von Wahrheit und Fanatismus, die ich jemals gesehen habe.“ 6

Was war Inhalt dieser neuen Lehre?

„Der entscheidender Aspekt der Lehre war, dass Jesus, als er durch den Garten Gethsemane ging, eine Erfahrung machte, die alle haben müssen, die ihm nachfolgen. Es wurde gesagt, Jesus habe heiliges Fleisch gehabt, und wer ihm durch das Gartenerlebnis folge, erhalte ebenfalls heiliges Fleisch; der Text ‚einen Leib hast du mir bereitet‘ zeige, Christus habe einen speziell vorbereiteten, heiligen Körper gehabt. Der Schriftabschnitt Hebräer 2,7-14 wurde benutzt, um zu beweisen, dass Christus das gleiche Fleisch hatte, wie es ‚meine Brüder‘ und ‚die Gemeinde‘ haben würden, wenn sie das Gartenerlebnis durchgemacht hätten.“ 7

Im besagten Brief von Stephen Haskell: vom 25. September 1900 an Ellen White ist zu lesen:

„Ihr theologischer Standpunkt: ist offenbar, dass sie glauben, Christus habe die Natur Adams vor dem Fall angenommen, also wie der Mensch im Garten Eden gewesen war, und deshalb war Jesus so heilig, wie damals die Menschheit; und nun, sagen sie, sei für uns die bestimmte Zeit gekommen, im selben Sinne heilig zu werden, und sie glauben, dies sei die Verwandlung, und sie würden jetzt nicht mehr sterben.“

Weitere theologische Behauptungen von Donnell und Davis waren:8

  • Der Alte Bund begann vor dem Fall, der Neue Bund danach.
  • Der Neue Bund beinhaltet, dass Christus im Gläubigen ist, sodass dieser nicht mehr sündigen kann.
  • Jeder Gläubige kann so direkt mit Gott kommunizieren wie Mose.
  • Die Menschen im Garten Eden sollten von den Tieren angebetet werden.
  • Die erlösten Menschen werden zu Göttern, die nicht mehr versucht werden können.
  • Jesus ist der Heilige Geist.

Auf der Generalkonferenz 1901 kommentierte Ellen White öffentlich:

„Die Lehre bezüglich des sogenannten ‚heiligen Fleisches‘ ist ein Irrtum. Alle können jetzt heilige Herzen erhalten, aber es ist nicht korrekt, in diesem Leben zu behaupten, heiliges Fleisch zu haben … Denen, die sich so sehr anstrengen, durch den Glauben sogenanntes heiliges Fleisch zu erlangen, sage ich: Es ist nicht möglich. Nicht einer von euch hat jetzt heiliges Fleisch. Kein Mensch auf Erden hat heiliges Fleisch. Es ist eine Unmöglichkeit.“ 9

Nicht nur, dass auf der Zeltversammlung in Indiana unbiblische Lehren verkündigt wurden, die Ellen White eindeutig als Irrtum bezichtigte; man hielt sich auch bewusst von „korrigierenden“ Predigten fern, die den Irrtum aufzeigten. Damit setzte man gleichzeitig ein „Zeichen“, das den leichten Beigeschmack einer Rebellion oder Revolution hatte und darauf hinwies, „wessen Geistes Kind“ die Beteiligten waren. G. A. Roberts schreibt dazu:

„Bruder Haskell war bei diesem Camp Meeting anwesend und bekämpfte die Lehre energisch. Einige, die sich im Irrtum befanden, nannten ihn ‚Papa‘ und Schwester White ,Mama‘. Praktisch alle, beteiligten Mitarbeiter kamen zu den Predigten von R. S. Donnell , aber wenn Bruder Haskell predigte, schien es, dass sie andere Verpflichtungen beim Camp hatten, und viele von ihnen fehlten.“

Noch mehr lässt folgende Aussage von Roberts aufmerken:

„Einmal, als R. S. Donnell predigte, hielt er seine Hände ausgestreckt über die Versammlung, und seine Arme und Hände schienen steif und fixiert. Nach der Veranstaltung sagte er mir und anderen, er habe während des Gottesdienstes große Kraft in seinen Armen gespürt, die durch die Finger auf die Versammlung übergegangen sei.10

Der falschen Lehre folgte also etwas, das ich als „charismatische Handlung“ bezeichnen möchte – etwas, das man sonst nur aus der charismatischen Bewegung oder von den Pfingstlern kennt, z. B. bei der „Geistestaufe“ oder dem „Überfließen von Heiligem Geist“. Es stellt sich die Frage, welche „Kraft“ Donnell wirklich gespürt hat. Falls es stimmt, was er sagte, dass sich diese Kraft auch übertragen hat, dann können wir davon ausgehen, dass hier Spiritismus im Spiel war. Übrigens bestätigt Haskell diesen Eindruck. Dazu später mehr.

Der neue Anbetungsstil

Neue Lehren bringen meistens neue Handlungen oder Formen der Anbetung mit sich, und so war es auch bei den Versammlungen damals. Es heißt beispielsweise über die Holy Flesh-Gottesdienste, bezogen auf Jesu angebliche Verwandlung im Garten Gethsemane:

„Um diese Gartenerfahrung zu machen, die einem heiliges Fleisch verleihen sollte, traf man sich zu Versammlungen, in denen lange Gebete, merkwürdige, laute Instrumentalmusik sowie emotionale, in die Länge gezogene und hysterische Predigten an der Tagesordnung waren. Basstrommeln und Tamburine heizten die Stimmung auf. Man wartete, bis eine oder mehrere Personen zu Boden fielen. Dann trug man sie aufs Podium, wo ein Dutzend oder mehr sich um sie scharten und riefen: ‚Ehre sei Gott!‘, während die anderen beteten oder sangen. Als die Personen wieder zu Bewusstsein kamen, erklärte man, sie hätten gerade die Gartenerfahrung gemacht und besäßen jetzt heiliges Fleisch“.11

Besonders möchte ich auf die Verbindung von falscher Lehre und Musik hinweisen:

„Während einer Lagerversammlung in Muncie im Bundesstaat Indiana, die im September 1900 stattfand, wurde eine falsche Lehre vorgestellt. Dazu kamen unglücklich gewählte Musikbeiträge, die Geschrei, hysterische Reaktionen und andere abnorme Bekundungen wie Zittern zur Folge hatten.“ 12

Irrlehre und Musik bildeten eine Einheit. Diesen Zusammenhang bestätigt die Aussage von Haskells Ehefrau Hetty:

„Die verkündeten Lehren entsprachen ganz dieser Musik und verwirrten viele Menschen.13

Was ist mit „dieser Musik“ gemeint? Hetty Haskell schildert ihre Eindrücke:

„Sie erwähnte auch das laute Rufen und die Tatsache, dass die verwendeten Lieder wie TANZMELODIEN mit geistlichem Text klangen.“ 14

Ein weiterer, auf die Herkunft der Lieder bezogener, wichtiger Aspekt in ihrem Bericht kommt hinzu:

„Viele davon waren dem nichtadventistischen Liederbuch mit dem Titel ‚Garden of Spices‘ entnommen.“ 15

Es ist höchst bemerkenswert, dass all jene, die der neuen Lehre folgten, die adventistischen Gesangsbücher kaum noch verwendeten und stattdessen zu einem nichtadventistischen Liederbuch griffen. Hetty Haskell schreibt:

„Sie verwenden niemals unsere eigene Gesangsbücher, außer wenn die Brüder Breed oder Haskell sprechen – dann eröffnen und schließen sie mit einem Lied aus unserem Buch, aber alle übrigen Lieder sind aus dem anderen Buch.“

Formen des Spiritismus

Lassen wir weitere Zeitzeugen sprechen, die ebenfalls den unmittelbaren Zusammenhang von Irrlehre und Musik sowie das Wirken einer besonderen Macht bzw. Kraft erkannten. Dieses Wirken kann man zweifelsohne dem Spiritismus zuordnen. Ein Beispiel (Donnell) haben wir bereits gelesen, und auch Ältester Haskell erwähnt diese „Kraft“ sowie die wichtige Rolle der Musik dabei:

„Die dortige Bewegung ‚Heiliges Fleisch‘ wird von einer starken Kraft begleitet. Sie würde fast jeden in ihren Bann ziehen, der dieser Sache nur in irgendeiner Weise positiv gegenüber eingestellt ist, auch wenn er nur dasitzt und mit geringer Begeisterung zuhört. ES IST DIE MUSIK, die in der Feier gespielt wird. Sie haben ein Klavier, einen Kontrabass, drei Geigen, zwei Flöten, drei Tamburine, drei Hörner, eine große Basstrommel und vielleicht noch andere Instrumente, die ich nicht bemerkt habe … Wenn sie eine hohe Tonlage erreichen, versteht man vom Gesang der Versammlung kein Wort mehr. Eigentlich hört man nur mehr das Geschrei all jener, die schon halb verrückt sind.“ 16

Burton Wade, ein anderer Besucher der Zeltversammlung, berichtet:

„Sie schrien und sangen ihre lebhaften Lieder mit Hilfe der Instrumente, bis sie richtiggehend hysterisch wurden.“ 17

Man kann sehen, dass hier verschiedene Faktoren zusammenkamen: falsche Lehre, Spiritismus („Kräfte“) und die Musik.

Die Musik

Schauen wir uns die Musik genauer an. Alle Berichte erwähnen sehr genau die Instrumente, die Musik selbst und ihre Auswirkungen. Ohne die Musik wären diese Ausschreitungen nicht zustande gekommen. Aus den Berichten entnehmen wir, dass folgende Aspekte eine Rolle spielten:

  • Eine andere Lehre
  • Ein anderes Liederbuch (Garden of Spices)
  • Art der Lieder: Tanzmelodien mit christlichen Texten18
  • Auswahl der Instrumente
  • Die Art und Weise des Spielens (erregend, aufheizend …)
  • Lautstärke

Dieser „neue Anbetungsstil“ ruft unweigerlich Assoziationen mit der Pfingst- oder charismatischen Bewegung hervor, und zwar auch, was den Musikstil betrifft. Allerdings hatte man sich musikalisch laut Zeitzeugen von einer anderen Denomination inspirieren lassen. Hier wird mancher überrascht sein, dass explizit die Heilsarmee genannt wird.

Die Heilsarmee wird kopiert

Bruder Haskell entging nicht, welches bereits existierende „Modell“ man in Indiana nachahmte: „Sie sind musikalisch genauso gut ausgebildet wie irgendein Heilsarmeechor … Eigentlich ist ihre Erweckungsveranstaltung einfach eine VOLLSTÄNDIGE KOPIE DER HEILSARMEEMETHODE.19

Sowohl Hetty als auch Stephen Haskell erwähnen die Musikinstrumente, die zum Einsatz kamen: Orgel, Kontrabass, Geigen, Flöten, Tamburine, Hörner, eine große Basstrommel, sowie weitere Instrumente. Heute würde man bei dem Aufgebot von einer Band sprechen. Das liefert wiederum den Beweis, dass Haskells Aussage bezüglich der „Heilsarmeemethoden“ berechtigt ist. Basstrommel und Tamburine wurde nämlich besonders bei der Heilsarmee eingesetzt, die einen neuen Musikstil prägte, weil sie eben auch ganze Bands aufspielen ließ. Das kannte man in der Form noch nicht, und es erklärt vielleicht, warum Hetty und Stephen Haskell genau aufzählen, mit welchen Instrumenten aufgewartet wurde.

Heilsarmee-Museum 4
Heilsarmee-Museum: Ein altes Tamburin – Musik und Tanz wurden davon begleitet.
(Foto: Kerstyn Freitag)

Dass die Heilsarmee mit dem neuen Musikstil samt Band buchstäblich den Ton angab, davon konnte ich mich selbst überzeugen, als ich eine Musikausstellung im Heilsarmeemuseum besuchte. Zahlreiche Fotos ließen keinen Zweifel offen.

Dass die Aussage von Hetty Haskell über „Tanzmelodien“ zutreffend ist, konnte ich ebenfalls durch meinen Besuch im Museum bestätigen. Die Heilsarmee informiert selbst über ihren Musikstil, der sich weltweit durchgesetzt hat und auf den sie besonders stolz ist:

„Zu dieser Zeit trat die Heilsarmee auch mit einer neuen Art von Gesang auf und schockierte damit gewisse christliche Gruppen und Kirchgänger. Die sogenannten Hymnen‘ [geistlichenf Lieder] wurden durch die Heilsarmee-Lieder ersetzt. Ohne Scheu wurde POPULÄRE UND WELTLICHE MUSIK für eigene Zwecke verwendet, die Texte dazu wurden einfach geändert.“ 20

Heilsarmee-Museum 1
Heilsarmee-Museum: „Die Heilsarmee wäre nicht, was sie ist, ohne die Musik.“ (Foto: Kerstyn Freitag)

William Booth, der Gründer der Heilsarmee, machte keinen Hehl daraus, dass er sich gern weltlicher Musik bediente, um an sein Ziel zu kommen:

„Weltliche Musik, sagen sie, gehört dem Teufel? Wirklich? Nun gut, dann stehl ich sie ihm eben.“ 21

Zu seinen Sohn sagte er:

„Warum überlassen wir dem Teufel die besten Melodien?“ 22.

Es ist ebenfalls bekannt, dass Booth der Musik keinen moralischen Einfluss beimaß. Auch das lässt sich durch Selbstaussagen der Heilsarmee verifizieren:

„Die Stellungnahme der Heilsarmee zur Musik wurde klar definiert: JEDE ART VON MUSIK ist geheiligt, wenn sie für einen heiligen Zweck verwendet wird.“ 23

Diese Ansicht wird nicht nur von der Heilsarmee vertreten, sondern auch von berühmten Predigern der Gemeindewachstumsbewegung, z. B. Rick Warren: „Die Worte bestimmen, ob ein Lied heilig ist, nicht die Melodie.“ 24 Diese Aussage geht natürlich einher mit der Annahme, dass Musik an sich neutral sei. Dass der Zweck die Mittel heiligt, ist übrigens ein jesuitisches Prinzip und entspricht keineswegs dem Willen Gottes.

Heilsarmee-Museum 2
Heilsarmee-Museum: Plattencover der berühmten Musikband der Heilsarmee. (Foto: Kerstyn Freitag)

Lassen wir einen weiteren Zeitzeugen zu Wort kommen: E. J. Waggoner.

„Es stimmt, dass die Drehorgel-Melodien, die als Gospellieder so weite Verbreitung gefunden haben, die Leute mitreißen und große Begeisterung wecken. Aber diese Begeisterung ist nicht anders als bei einem belebten Walzer – es ist kein echter geistlicher Eifer. Es sind diese GUTEN GEFÜHLE, die typisch für die Heilsarmee sind und von denen der Teufel den Menschen gern einreden möchte, sie seien ein Beweis des Glaubens. Wir wissen, dass DIE ÜBLICHE MUSIK zur Anbetung des Herrn heutzutage nicht erwünscht ist.“ 25

„Wir sind der Meinung, dass die Heilsarmee – und die sogenannten ‚Heiligkeitsgruppen‘, die das Gleiche sind, nur nicht so wild –, schlicht Brutstätten für den Spiritismus [spiritualism] sind, dass sie sogar selbst eine Form des Spiritismus [spiritualism] darstellen und dass die Leiter unbewusst einfach lernen, spiritistische [spiritualist] Medien zu sein.26

Heilsarmee-Museum 3
Heilsarmee-Museum: Die große Trommel ist immer dabei …
(Foto: Kerstyn Freitag)

Der letzte Satz lässt besonders aufmerken: „Brutstätten für den Spiritismus… lernen, spiritistische MEDIEN zu sein“! Es geht also nicht nur um „moderne Musik“, sondern um eine Strategie Satans im Kontext des Großen Kampfes. Das bereits genannte Zitat von Ellen White spricht genau diesen Punkt an.27

Satan versucht, die Auserwählten durch falsche Lehre und Musik zu verführen, und mischt, wenn es möglich ist, noch „Spiritismus“ unter – natürlich in einem neuen Musik-Gewand! Dies war schon damals eine gefährliche Kombination und ist es auch heute noch. Daher sollte Ellen Whites Fazit auch uns heute gelten:

„Es wäre besser, den Gottesdienst ganz ohne Musik zu lassen, als Musikinstrumente so einzusetzen, wie mir letzten Januar gezeigt worden ist, dass es in unsere Zeltversammlungen gebracht werden würde. Die Wahrheit für diese Zeit braucht nichts Derartiges für die Seelengewinnung … Diese Art der Anbetung sollte nicht gefördert werden.“ 28

Hier nochmals deutliche Worte, wie man die Geschehnisse jener Zeltversammlungen einzuordnen hat:

„Der Heilige Geist bedient sich niemals Methoden, die an den Lärm eines Irrenhauses erinnern. Das ist eine Erfindung Satans, der auf diese Weise die reine, echte, erhebende, veredelnde und heiligende Wahrheit für unsere Tage unwirksam machen will … Tobender Lärm verletzt das Empfinden und verkehrt das, was richtig dargeboten ein Segen sein könnte, ins Gegenteil. In diesem Getöse und Lärm sind satanische Kräfte im Spiel, um einen Karneval zu veranstalten – und das wird ‚Wirken des Heiligen Geistes‘ genannt … Wer an solchen angeblichen Erweckungen teilnimmt, empfängt Eindrücke, die ihn vom rechten Weg abirren lassen. Ihnen ist nicht mehr klar, was sie früher als biblische Grundsätze erkannt hatten.“ 29

Das ist eine generelle, an die Zukunft gerichtete Warnung E. G. Whites! Kann man sich da bequem zurücklehnen und denken: Das ist doch alles lange her, wir haben damit heute kein Problem …? Der Blick in die Gegenwart zeigt, dass sich Vergangenes wiederholt. Die Geschichte ist eben nicht „abzuhaken“! Vergangenes ist aktueller denn je geworden. Ellen White bekam Einblicke in die Zukunft, die uns zu höchster Wachsamkeit bewegen sollten:

Die Vorfälle, die du von Indiana berichtet hast, werden – so hat es mir der Herr gezeigt –KURZ VOR DEM ENDE DER GNADENZEIT [noch einmal] stattfinden. Keine Geschmacklosigkeit wird ausgelassen werden. Man wird laut rufen, mit Trommeln, Musik und Tanzen. An sich vernünftige Menschen so verwirrt werden, dass man ihrem Urteil nicht mehr trauen kann. Und so etwas nennt sich das Wirken des Heiligen.“ 30

„Was in Vergangenheit passiert ist, wird in Zukunft wieder passieren. Satan wird Musik durch die ART UND WEISE ihrer Darbietung zu einem Fallstrick machen.“ 31

„Der Herr hat mir den Auftrag gegeben, klar zu sagen, dass bei solchen Veranstaltungen DÄMONEN in Menschengestalt anwesend sind.“ 32

Parallelen zu heute

Wofür S. S. Davis damals stand, stehen bestimmte Führungskräfte innerhalb der STA heute und fördern entsprechende Entwicklungen, die von anderen wiederum mit großer Besorgnis wahrgenommen werden – so wie es seinerzeit bei Ellen White und einigen leitenden Brüdern auch war. Heute orientiert man sich eher an jemandem, den man mit dem damaligen führenden Kopf der Heilsarmee (W. Booth) vergleichen könnte: Rick Warren (USA). Er ist einer der bekanntesten Erweckungsprediger und Vorbild für viele, da er durchaus Erfolge im Gemeindewachstum vorzuweisen hat. Ihm ist es u. a. zu verdanken, dass wir heute – teils ungeniert, teils ahnungslos – charismatische Lieder und Anbetungsstile in unseren eigenen Reihen vorfinden. Sein Buch Kirche mit Vision stellt sowohl Prinzipien als auch Methoden zur praktischen Anwendung vor, die mit dem Begriff „Gemeindewachstumsbewegung“ in Verbindung stehen und Einzug in sämtliche evangelikale Kreisen gehalten haben. Musik spielt eine wesentliche Rolle, um diese Bewegung voranzutreiben. Und diese Gemeindewachstumsbewegung ist es, die wir Adventisten teilweise kopieren. Die Geschichte wiederholt sich, nur die Namen haben sich geändert.

Wir leben in einer Zeit, in der sich „neue Theologie“ bereits eingeschlichen hat. Es heißt beispielsweise: „Einmal gerettet, immer gerettet.“ Da ist die Rede vom „Paradigmenwechsel“. Und Liebe, Einheit sowie Toleranz werden auf Kosten der Wahrheit zu ultimativen Zielen erklärt und mit ganz neuer Bedeutung gefüllt. Um dies zu erreichen, lässt man „Unterscheidungslehren“ unter den Tisch fallen, ja – oder besetzt ihre Begriffe mit neuen theologischen Inhalten. So bedeutet das Wort „Liebe“ im neuen Verständnis, dass man Sünde nicht mehr offen beim Namen nennen darf und das alles im Namen der Liebe toleriert werden muss. Kritik wird automatisch mit Lieblosigkeit gleichgesetzt und schadet der angestrebten Einheit. Diese „Einheit“ wird jedoch nicht mehr als eine Einheit in Wahrheit verstanden (Betonung liegt auf dem Verständnis von Wahrheit), wie sie Christus lehrt, sondern eher als ein „menschliches Miteinander“, bei dem sich jeder wohl fühlt und so sein kann, wie es einem gefällt oder richtig erscheint. Wahrheit im neuen Verständnis bedeutet ja auch, dass „jeder seine eigene Wahrheit hat“ – ganz im Sinne des postmodernen Denkens.

Wir leben in einer Zeit, in der kontemplatives Gebet, Atemgebet und christliche Meditation – das sind eigentlich Fernostpraktiken! –, Mystizismus etc. salonfähig geworden sind, verhüllt im christlichen Deckmantel.

Wir leben in einer Zeit, in der man versucht, alte Hymnen und Gemeindelieder zu verbannen und durch charismatische Lieder zu ersetzen.

Wir leben in einer Zeit, in der ein neues Gesangbuch herauskommt, in dem fast 70 Lieder nicht akzeptabel und biblisch nicht zu vertreten sind.

Wir leben in einer Zeit, wo sich Gemeinden gebildet haben, die dem Modell „Indiana“ nur allzu gut entsprechen: Da geht musikalisch „die Post ab“, da setzt man voll auf das Gefühl, da werden adventistische Unterscheidungslehren beiseite geschoben – und man bringt das auch offen zum Ausdruck.

Wenn wir die Adventgeschichte kennen, dann sehen wir heute, dass sie sich bereits wiederholt. Dabei gibt es ein sehr breites Spektrum, von subtil bis hin zu sehr auffällig.

UND IMMER SPIELT DIE MUSIK EINE TRAGENDE ROLLE!

Wir können diese Welle kaum aufhalten, aber wir können Schutzwälle bauen und dafür sorgen, dass wir selbst nicht auf dieser Welle mitschwimmen. Ein Schutzwall wird uns in 5. Mose 12 vor Augen geführt:

„So hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt, es ihnen nachzutun … und dass du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: wie haben diese Völker ihren Göttern gedient? Ebenso will ich es auch tun! So sollst du dem Herrn, deinen Gott NICHT dienen.“ (5. Mose 12,30.31)

Die Frage ist: Halten wir uns an Gottes Wort? Möge Gott uns durch seinen Heiligen Geist in alle Wahrheit leiten und uns die Augen öffnen.

 

  1. E. G. White, Erweckung, was dann?, S. 57
  2. Stephen Haskell, in Paul Hamel, E. G. White und die Musik, S. 56
  3. R. W. Schwarz, Light Bearers to the Remnant, 447, zitiert in: Brian Neumann, Stop, bevor es zu spät ist, 75
  4. Brian Neumann, Stop, bevor es zu spät ist, 75
  5. G. Edward Reid, Die „Holy Flesh“-Bewegung, Teil 3: Der Henochfaktor, www.hoffnung-weltweit.de/UfF2005/8_2005/6_Die_Holy_Flesh_Bewegung.pdf
  6. Brief S. N. Haskell an E. G. White, 25.9.1900, zitiert in Dave Fiedler, Hindsight: Seventh-day-Adventist History in Essays and Extracts, 133-139, 265-271
  7. G. A. Roberts, „The Holy Flesh Fanaticism“, 11.6.1923, E. G. White Estate, Document File 190
  8. Nach Katarina Blue, „Threads from an Old Fabric“, Vortrag von 2012, www.memorymeaningfaith.org/blog/2012/04/2012-ellen-whites-issues-symposium-threads-from-an-old-fabric-holy-flesh-movement-indiana.html
  9. Ellen White, Selected Messages II, 32
  10. In: William H. Grotheer, The Holy Flesh Movement 1899 – 1901, S. 16
  11. E. Reid, zitiert in Arthur L. White, E. G. White Biography, Band 5, S. 101
  12. Paul Hamel, E. G. White und die Musik, S. 55
  13. Paul Hamel, E. G. White und die Musik, S. 57
  14. Paul Hamel, E. G. White und die Musik, S. 57
  15. Paul Hamel, E. G. White und die Musik, S. 57
  16. Brief S. N. Haskell an E. G. White, 25.9.1900, in: Paul Hamel, E. G. White und die Musik, S. 56
  17. Paul Hamel, E. G. White und die Musik, S. 57
  18. E. M. Robinson, S. N. Haskell: Man of Action, S. 168
  19. Brief S. N. Haskell an E. G. White, 25.9.1900
  20. Heilsarmee-Museum Bern, Wechsel-Ausstellung 2015: „Alles Blech oder was?“
  21. War Cry [offizielles Organ der Heilsarmee], 1880
  22. Heilsarmee-Museum Bern, Wechsel-Ausstellung 2015: „Alles Blech oder was?“
  23. Heilsarmee-Museum Bern, Wechsel-Ausstellung 2015: „Alles Blech oder was?“
  24. The Purpose Driven Life, S. 65
  25. E. J. Waggoner, Signs of the Times, 3.11.1887
  26. E. J. Waggoner, Signs of the Times, 4.12.1884
  27. „Dies ist eine ERFINDUNG SATANS zur VERSCHLEIERUNG seiner raffinierten Methoden welche die reine, echte, erhebende, veredelnde und heiligende WAHRHEIT für diese Zeit UNWIRKSAM machen sollen.“ (E. G. White, Erweckung, was dann?, S. 57)
  28. Ellen White, Selected Messages, Bd. 2, S. 36.37
  29. Ellen White, A New Life, S. 50; vgl. Erweckung – was dann?, S. 57
  30. Ellen White, Selected Messages, Bd. 2, S. 36
  31. Ellen White, Selected Messages, Bd. 2, S. 38
  32. Ellen White, Für die Gemeinde geschrieben, Bd. 2, S. 38

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