Zweiter Seminartag „Macht der Musik“ – Thema: Neue Lieder, ewige Werte – Adventismus zwischen Anbetung und Erlebniskultur

Der Seminartag beleuchtet vor allem die aktuellen adventistischen Liederbücher „Singt unserm Gott“ und „glauben, hoffen, singen“. Vier Vorträge und offene Fragestunde mit den Referenten.

 

1. Christopher Kramp: Musik in der Bibel

Eine Einführung in die Aussagen der Bibel über Musik im Himmel und unter Gottes Volk. Erstaunlich, wie deutlich die Heilige Schrift sich äußert, wenn man einmal genauer hinschaut. Der Vortrag macht Appetit auf Tieferschürfen.

Christopher Kramp ist Evangelist und Vorsitzender von Joel Media Ministry. Er studierte Orchesterdirigieren und absolvierte in England eine Schule für Bibelarbeiter. Zurzeit arbeitet er als Missionar für seine Gemeinde in Stuttgart-Wangen. Bekannt ist er vor allem durch zahlreiche Vorträge und Seminare im In- und Ausland. Er ist glücklich verheiratet mit Rabea.

 

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Erster Seminartag „Macht der Musik“ – Thema: Charismatik, Mystik und Ökumene

Drei Vorträge vom 4. Oktober 2015 in der Adventgemeinde Mannheim.
Mit Olaf Schröer, Gerhard Erbes und Christopher Kramp.

Die Seminartage „Macht der Musik“ möchten zu den Chancen und Gefahren von Musik Orientierungshilfe aus wissenschaftlicher, historischer und biblischer Sicht geben. Gleichzeitig ist das Ziel, aktuelle Entwicklungen in der Adventgemeinde in diesem Bereich zu hinterfragen und auf Basis des inspirierten Wortes einzuordnen.

 

1. Olaf Schröer: Charismatik, Mystik, Willow Creek und Ökumene im Licht der biblischen Prophetie (1:07)


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Was ist charismatische Musik?

Ihre kulturgeschichtliche und ausdrucksbezogene Aufschlüsselung und ihre Bedeutung für die kirchliche Musik der Gegenwart

Für eilige Leser ist eine Zusammenfassung vorangestellt. Wer weitergehende Informationen wünscht, kann sie als Einstiegsorientierung nutzen oder gleich zur „ausführlichen Behandlung des Themas“ weiter unten springen.

 


 

1. Korinther 2,12-15 (Menge-Bibel)

12 Wir haben nun aber nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, um zu erkennen, was Gott uns aus Gnade geschenkt hat.

13 Und davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern mit solchen, wie der Geist sie eingibt, indem wir geistgewirkten Inhalt mit geistgewirkter Sprache verbinden.

14 Ein natürlicher Mensch freilich nimmt nichts an, was vom Geist Gottes kommt; denn es gilt ihm als Torheit, und er ist nicht imstande, es zu verstehen, weil es geistlich beurteilt werden will.

15 Der Geistesmensch dagegen beurteilt alles zutreffend, während er selbst von niemand zutreffend beurteilt wird.

 


 

Zusammenfassung des Themas:

Bei der Charismatik haben wir es mit zwei verschiedenen Herkunftsformen zu tun. Die erste wurde über die drei Jahrhunderte der Sklavenverschleppung von Westafrika nach Amerika vom „schwarzen Kontinent“ her geprägt. Die Auszugs-Region der Sklaven war von okkulten Naturreligionen bestimmt (und ist es weithin noch immer). Aufgrund dieses gewaltigen Exodus konnten sich durch die in der „Neuen Welt“ erzwungene Akkulturation (svw. Vermischung von Kulturen) verschiedene Formen des Afroamerikanismus herausbilden. Über die Christianisierung der Sklaven kam es zu religiösen sowie musikalischen Einflüssen, die auch in die europäische Christenheit eindrangen. Der Herkunft nach sind es vor allem Einflüsse des Animismus. Sie sind okkult bestimmt.

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Wolfgang Stefani: Rezension des Buches „Musik trennt, Musik eint“ von Ed Christian

Dr. Wolfgang Stefani

Dr. Wolfgang Stefani hat 1976 am Avondale College einen Abschluss in Theologie erworben sowie 1981 an der Andrews-Universität einen M. A. in Musik. Er besitzt außerdem einen L. Mus. A in Klavierspiel vom Royal Conservatory of Music [Königlichen Musikkonservatorium]. Während seines Doktorats in Musik und Religion an der Andrews-Universität unterrichtete er die Fächer Gottesdienst und Kirchenmusik am Theologischen Seminar, anschließend von 1993 – 1995 sogar vollzeitlich. Nach zwei Jahren als Theologiedozent kehrten seine Frau und er 1997 nach Australien zurück. Seine gründlichen Studien und Präsentationen zum Thema Musik bieten interessante und wichtige Einblicke, so z. B. über das Fachgebiet der Sentik. Vorträge mit deutscher Übersetzung gibt es z. B. als Audio auf bibelschule.info.

Die folgende Rezension wurde 2004 vom Biblischen Forschungsinstitut (BRI) der Generalkonferenz veröffentlicht (Quelle am Artikelende). Sie bezieht sich auf den englischen Originaltitel Joyful Noise: A Sensible Look at Christian Musik (Lauter Jubel: Ein vernünftiger Blick auf christliche Musik), Review and Herald, 2003, 173 Seiten. Die deutsche Ausgabe Musik trennt, Musik eint ist im selben Jahr im Advent-Verlag erschienen.

 


 

„Joyful Noise“ von Ed Christian (2003)

Die Veröffentlichung von Joyful Noise von Ed Christian hat wieder einmal die Musikdebatte stärker in den Mittelpunkt gerückt. Das ist immer positiv zu werten, denn es gibt noch vieles, das wir in diesem komplexen Bereich unseres Lebens in Bezug auf christliche Nachfolge durchdenken und lernen müssen. Joyful Noise ist im Wesentlichen eine überarbeitete Sammlung von vorab veröffentlichten Artikeln, deren Hauptgegenstand eine Kritik des Buches The Christian and Rock Music (Der Christ und die Rockmusik) von Samuele Bacchiocchi ist. Joyful Noise nimmt für sich in Anspruch, „einen vernünftigen Blick auf christliche Musik“ zu werfen, um in Bezug auf ein heikles Thema Wunden zu heilen und dazu beizutragen, verprellten jungen Menschen zu helfen.

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Christian Berdahl: Sound Wars – Musik zwischen Licht und Finsternis

Dieses 6-teilige Seminar (englisch-deutsch) von 2013 bietet einen guten, umfassenden Überblick über das weite Spektrum heutiger Musikstile und ihre historische Entwicklung. Es gibt praktische Hilfen, wie ein Christ das auswählen kann, was sein Leben mit Gott bereichert und nicht behindert. Christian Berdahl (USA) hat eine frische, humorvolle und anschauliche Art, die besonders junge Leute anspricht, lässt aber gleichzeitig die geistliche Klarheit nie fehlen. Eine Menge Clips und Musikbeispiele. Zurzeit mit Sicherheit eines der besten Musikseminare.

Die Themen:
1. Die vier christlichen Cs (1:35)
2. Opus – nur nicht den Verstand verlieren (1:11)
3. Motiv – Signale an den Körper (1:20)
4. Es klang nicht immer so – eine musikalische Zeitreise (Teil 1) (1:44)
5. Es klang nicht immer so – eine musikalische Zeitreise (Teil 2) (1:42)
6. Serenade – Musik im Gottesdienst (1:26)

 

1. Die vier christlichen Cs (1:35)

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